Verleihung des Integrationspreises des Kommunalen Sozialverbandes Sachsen 2011
Zum zweiten Male wurde der Integrationspreis des Kommunalen Sozialverbandes Sachsen für die beispielhafte Integration von Menschen mit Behinderungen in das Arbeitsleben verliehen.
Prämierung von Unternehmen zur Einführung eines betrieblichen Eingliederungsmanagements am
5. Oktober 2011
Bereits zum dritten Mal hat der Kommunale Sozialverband Sachsen am 05. Oktober 2011 sächsische Unternehmen geehrt, die in besonders innovativer Weise mit der Einführung eines betrieblichen Eingliederungsmanagements (BEM) für die Gesunderhaltung ihrer Mitarbeiter Sorge tragen.
Das Sächsische Gesamtkonzept zur Versorgung älterer Menschen mit Behinderung wurde am 07.09.2011 im Landespflegeausschuss beraten und kann hier eingesehen werden.
Bitte bewerben Sie sich oder schlagen Sie einen Kandidaten für den Preis vor!
Ausschreibung/Auslobung eines Preises des Kommunalen Sozialverbandes Sachsen 2011
Der Hintergrund
der Auslobung ist, dass vom wirtschaftlichen Aufschwung und damit sinkender Arbeitslosigkeit Menschen mit Behinderungen nicht im ausreichenden Maße profitieren.
Die Anzahl der Menschen mit Behinderungen ohne eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung auf dem Arbeitsmarkt ist in Sachsen relativ hoch. Sie hat sich seit 2006 nahezu verdoppelt.
Zudem sind Menschen mit Behinderungen besonders von Langzeitarbeitslosigkeit betroffen.
Die Arbeitsmöglichkeiten von Menschen mit Behinderungen werden mit den Veränderungen in der Arbeitswelt, dem Wegfall einfach strukturierter Tätigkeiten und der Zunahme der individuellen Belastung am Arbeitsplatz besonders eingeschränkt.
Das Ziel
ist die Anerkennung von besonderen beispielhaften Leistungen auf dem Gebiet der Teilhabe von Menschen mit Behinderungen auf dem Arbeitsmarkt.
Zahlreiche Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber sind sich der sozialen Verantwortung bewusst und verknüpfen sie mit den wirtschaftlichen Interessen ihrer Unternehmen.
Derartige positive Beispiele werden allerdings eher selten in das öffentliche Bewusstsein gerückt. Dabei können solche Unternehmen Vorbild und Ermutigung für andere Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber sowie Entscheidungsträger sein.
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