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Förderung

 

(amtlich: Weiterentwicklung von Versorgungsstrukturen und Förderung von ehrenamtlichen Strukturen sowie der Selbsthilfe nach § 45 Elftes Buch Sozialgesetzbuch (SGB XI)).

Wenn Helfer und Helferinnen unter fachlicher Anleitung die Betreuung, Beschäftigung und Beaufsichtigung pflegebedürftiger Menschen mit erheblichem allgemeinem Betreuungsbedarf übernehmen oder pflegende Angehörige beraten oder entlasten, so spricht man von einem niedrigschwelligen Betreuungsangebot (Angebot zur Unterstützung im Alltag).

Damit insbesondere demenzkranke Pflegebedürftige besser betreut und versorgt und dadurch pflegende Angehörige entlastet werden können, soll der Auf- und Ausbau von niedrigschwelligen Betreuungsangeboten (Angeboten zur Unterstützung im Alltag) gefördert werden.

 

Förderung von niedrigschwelligen Betreuungs- und Entlastungsangeboten §§ 13 ff BetrAngVO

Voraussetzung für diese Förderung ist die Anerkennung als niedrigschwelliges Betreuungsangebot bzw. als niedrigschwelliges Betreuungs- und Entlastungsangebot (Kombi).

Die Förderung erfolgt als Projektförderung im Rahmen einer Fehlbedarfsfinanzierung.

Gefördert werden Personalausgaben für hauptamtliche Mitarbeiter und Aufwandsentschädigungen für ehrenamtliche Mitarbeiter sowie Sachausgaben, die aus der Koordination und Organisation der Hilfen und der fachlichen Anleitung, Schulung und Fortbildung der Helfenden, der kontinuierlichen fachlichen Begleitung und Unterstützung durch Fachkräfte des Bewilligungszeitraumes entstehen.

 

Förderung von Modellvorhaben §§ 15 ff BetrAngVO

Vorrangig gefördert werden Modellprojekte, die dazu geeignet sind, die Betreuungs-, Entlastungs-, Begleitungs-, Versorgungs- und Pflegestrukturen und deren Vernetzung weiterzuentwickeln. Hierzu zählen insbesondere Modellprojekte, welche die Anwerbung und Etablierung von Nachbarschaftshelfern zum Ziel haben

Des Weiteren gibt es Betreuungsangebote von Gruppen ehrenamtlich Tätiger (Initiativen des Ehrenamtes) oder von Selbsthilfeorganisationen, die sich die Betreuung oder Unterstützung von Pflegebedürftigen und / oder deren Angehörigen zum Ziel gesetzt haben.

 

Förderung von Initiativen des Ehrenamtes und der Selbsthilfe §§ 18 ff BetrAngVO

Die Förderung erfolgt als Projektförderung im Rahmen einer Fehlbedarfsfinanzierung. Gefördert werden die nach dem Grundsatz der Wirtschaftlichkeit und Sparsamkeit notwendigen projektbezogenen Ausgaben. Antragsberechtigt sind vorrangig Gruppen ehrenamtlich tätiger und sonstiger zum bürgerschaftlichen Engagement bereiter Personen, deren Betreuungsangebot auf Dauer ausgerichtet ist. Des Weiteren besteht die Möglichkeit der Förderung von Selbsthilfegruppen, -organisationen und -kontaktstellen, die sich die Unterstützung von Pflegebedürftigen, von Personen mit erheblichem allgemeinem Betreuungsbedarf sowie deren Angehörigen zum Ziel gesetzt haben.

 

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