Standort und Schriftgrösse

Schriftgrösse: Größer| Kleiner| zurücksetzen

Startseite

Inhalt dieser Seite

Schwerbehindertenrecht

 

Seit dem 01.08.2008 ist das Integrationsamt beim Kommunalen Sozialverband Sachsen als Fachbereich Schwerbehindertenrecht eingegliedert.

Das Integrationsamt erfüllt Aufgaben nach dem Schwerbehindertenrecht (Teil 2 des Sozialgesetzbuches IX). Schwerpunkt der Tätigkeit sind die Bemühungen um Eingliederung von schwerbehinderten Menschen und diesen gleichgestellten behinderten Menschen ins Arbeitsleben. Dabei geht es um Neuschaffung und um Erhaltung von Arbeitsplätzen.
Die Träger der Teilhabe am Arbeitsleben (Rentenversicherungsträger, Arbeitsagenturen, Unfallversicherungen etc.) sind mit ihren Leistungen vorrangig in Anspruch zu nehmen.

Die Aufgaben des Integrationsamtes umfassen:

  • Erhebung der Ausgleichsabgabe
  • Begleitende Hilfen im Arbeitsleben
  • Der besondere Kündigungsschutz für schwerbehinderte und gleichgestellte behinderte Menschen
  • Koordination der Integrationsfachdienste
  • Fachtechnische Beratung und Begutachtung durch den Technischen Beratungsdienst
  • Schulungs- und Öffentlichkeitsarbeit
  • Erstattung von Fahrgeldausfällen, die den Verkehrsunternehmen durch den Nachteilsausgleich "Freifahrt" entstanden sind
  • Förderung von Integrationsprojekten
  • Förderung von Werkstätten für schwerbehinderte Menschen

Mit dem Sozialgesetzbuch IX wird der im Grundgesetz verankerte Gleichstellungsauftrag

„Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden“
(Artikel 3 Absatz 3 Satz 2 Grundgesetz)

umgesetzt. Das Ziel des Sozialgesetzbuches IX ist die Förderung der Selbstbestimmung und der gleichberechtigten Teilhabe schwerbehinderter und von Behinderung bedrohter Menschen.

Wietere Informationen finden Sie hier.

Beispiele für Teilhabe am Arbeitsleben können Sie im Film "Suche Fachkraft, biete Zukunft - Menschen mit Behinderungen sind Fachkräfte für Ihr Unternehmen" (externer Link zur Videoplattform YouTube) sehen.