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Kinder und Jugendliche

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Förderung von Ausbildungsplätzen

 

Eine gute Ausbildung bahnt den Weg in das Arbeitsleben und ist damit ein fester Bestandteil zur gleichberechtigten Teilhabe behinderter Menschen im Arbeitsleben und am Leben in der Gemeinschaft.

Arbeitgeber, die Menschen mit Behinderungen ausbilden, können von unterschiedlichen Leistungsträgern Unterstützung erhalten. Als Unterstützung kommen z. B. Zuschüsse, Darlehen oder Bonuszahlungen in Betracht.

Die Förderung der Teilhabe junger Menschen mit Behinderungen am Arbeitsleben ist aus Mitteln der Ausgleichsabgabe durch den Kommunalen Sozialverband - Integrationsamt - möglich.

Arbeitgeber können Leistungen zur Schaffung von Ausbildungsplätzen für Jugendliche mit Behinderungen erhalten. Dabei können Darlehen und/oder Zuschüsse zu den entstehenden notwendige Kosten der Arbeitsplatzausstattung erbracht werden (Antrag § 15 Schwerbehindertenausgleichsabgabeverordnung (SchwbAV) und Flyer begleitende Hilfe)
In diesem Zusammenhang kann auch der Arbeitsplatz vom zuständigen Leistungsträger behinderungsgerecht ausgestattet werden (§ 26 SchwbAV).

Weiterhin können Arbeitgeber, die ohne Beschäftigungspflicht besonders betroffene schwerbehinderte Menschen zur Berufsausbildung einstellen, Zuschüsse zu den Gebühren, insbesondere Prüfungsgebühren, bekommen. (Antrag § 26 a SchwbAV und Flyer Leistungen an Arbeitgeber § 26 a und b)

Mit einer weiteren Förderung können Arbeitgeber Prämien und Zuschüsse zu den Kosten der Berufsausbildung Jugendlicher mit Behinderungen und junger Erwachsener erhalten, die für die Zeit der Berufsausbildung schwerbehinderten Menschen nach § 68 Abs. 4 SGB IX gleichgestellt sind. (Antrag § 26 a SchwbAV und Flyer Leistungen an Arbeitgeber § 26 a und b)

Die Bundesagentur für Arbeit fördert über die Initiative Inklusion und über das „Sächsische Arbeitsmarktprogramm zur Beschäftigungsförderung von Menschen mit Behinderungen sowie die betriebliche Ausbildung von Jugendlichen mit Behinderungen“.
Diese Programme werden aus dem Ausgleichsfonds und aus Mitteln der Ausgleichsabgabe des Integrationsamtes finanziert. Die Anträge können bei den örtlichen Agenturen für Arbeit gestellt werden.