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Behindertenhilfe

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Erreichen des Arbeitsplatzes

Bitte beachten Sie bei der Antragstellung folgendes:

Grundvoraussetzung für Leistungen zum Erreichen des Arbeitsplatzes ist, dass der schwerbehinderte oder gleichgestellte behinderte Mensch Arbeitnehmer, Beamter oder Selbstständiger ist. (Z. B. Erwerbsminderungsrentner mit einer vollen Rente, die im Rahmen der Hinzuverdienstgrenze arbeiten, Arbeiter in einer WfbM, Arbeitslose, Schüler oder Studenten gehören nicht zu diesem Personenkreis.)

Die Kraftfahrzeughilfe-Verordnung (KfzHV) regelt nur Kfz-Hilfen im Bereich der Teilhabe am Arbeitsleben (berufliche Rehabilitation und begleitende Hilfe im Arbeitsleben) – d.h. Leistungen zum Erreichen des Arbeitsplatzes.
Somit sind die Berufgenossenschaften nach Arbeitsunfällen zuständig und die Hauptfürsorgestelle im Bereich der Kriegsopferfürsorge für das soziale Entschädigungsrecht.
Für Arbeiter und Angestellte ist während der ersten 15 Versicherungsjahre die Agentur für Arbeit zuständig, danach der Rentenversicherungsträger.

Die sachliche Zuständigkeit des Integrationsamtes ist nur bei Beamten zweifelsfrei und bei Selbständigen, die nicht der gesetzlichen Rentenversicherung angehören, gegeben.
Wenn Sie diesem Personenkreis angehören, ist eine Antragstellung beim Integrationsamt möglich. Falls Sie sich noch in der Umschulung befinden, wenden Sie sich bitte an den Leistungsträger, der diese Umschulung finanziert (i.d.R. die Arbeitsagentur).