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Behindertenhilfe

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Persönliches Budget

 

Beim Persönlichen Budget erhält der Mensch mit Behinderung für Leistungen zur Teilhabe eine Geldleistung anstelle einer Sachleistung. Er organisiert und bezahlt die erforderliche Unterstützung selbständig.
Somit erhält er einen größeren Entscheidungs- und Gestaltungsspielraum hinsichtlich der Art und des Zeitpunktes der Unterstützung und für die Auswahl der Assistenten. Der Mensch mit Behinderung schließt selbstständig Verträge mit den Assistenten ab und organisiert die Unterstützung. Menschen mit Behinderung sollen selbst entscheiden, wann, wo, wie und von wem sie Teilhabeleistungen in Anspruch nehmen.

Die Bewilligung von Leistungen zur Teilhabe in Form des Persönlichen Budgets erfolgt auf Antrag.

Voraussetzung für ein Persönliches Budget ist ein festgestellter Bedarf an Leistungen zur Teilhabe. Der Hilfebedarf muss einer Leistung entsprechen, die der KSV Sachsen auch als Sachleistung bewilligen würde. Das Persönliche Budget ist keine neue Leistungsart, sondern eine neue Form, Leistungen zu bekommen.

Die Höhe des Persönlichen Budgets bestimmt sich nach dem individuellen Unterstützungsbedarf des Menschen mit Behinderung. In der Regel soll es die Kosten der vergleichbaren Sachleistung nicht übersteigen.

Der Mensch mit Behinderung, schließt mit dem KSV Sachsen einen Vertrag. Dieser Vertrag nennt sich Zielvereinbarung. In der Zielvereinbarung werden die Rechte und Pflichten geregelt und vereinbart, wofür das Geld ausgegeben werden darf.

Nach Abschluss der Zielvereinbarung erlässt der KSV Sachsen einen Bescheid über die Bewilligung des Persönlichen Budgets.

Grundsätzlich ist auch beim Persönlichen Budget Einkommen und Vermögen - nach den gesetzlichen Regelungen - vorrangig zur Deckung des Bedarfes einzusetzen.

Eine Publikation (Faltblatt) zum Persönlichen Budget finden Sie hier:

Flyer Persönliches Budget