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Opferentschädigung

Opfer von Gewalt

Menschen, die in der Bundesrepublik Deutschland unverschuldet Opfer einer Gewalttat werden, oder deren Hinterbliebene können Anspruch auf Leistungen nach dem Opferentschädigungsgesetz (OEG) haben.

 

Eine Gewalttat ist ein vorsätzlicher, rechtswidriger tätlicher Angriff gegen eine Person. Dies bedeutet, es muss eine unmittelbare physische Einwirkung auf den Körper vorliegen. Psychische Gewalt, wie Drohungen, Stalking oder Mobbing, fällt nicht unter diesen Tatbestand. Schädigungen, die mittels eines Kraftfahrzeuges begangen wurden, fallen ebenfalls nicht unter das OEG (bitte wenden Sie sich in diesem Fall an den Verkehrsopferhilfe e.V.).

 

Eine weitere Anspruchsvoraussetzung für Leistungen nach diesem Gesetz ist eine gesundheitliche Schädigung, die durch die Gewalttat eingetreten sein muss.

 

Wenn ein deutscher Staatsbürger nach dem 30.06.2009 Opfer einer Gewalttat im Ausland geworden ist, kann er oder seine Hinterbliebenen ebenfalls Anspruch auf bestimmte Leistungen nach dem OEG haben.

 

Der KSV Sachsen ist für alle antragstellenden bzw. anspruchsberechtigten Personen zuständig, die ihren Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt in Sachsen haben.

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